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17. Dezember 2013

Eckdaten für 2014: Beitragsbemessungsgrenze, Versicherungspflichtgrenze und Arbeitgeberzuschuss

Die vorläufigen Zahlen dazu, wer sich 2014 privat krankenversichern kann oder wer wieder unter die gesetzliche Krankenkassenpflicht fällt, liegen inzwischen vor. Im Vergleich zu 2013 haben sich ein paar Veränderungen (nach oben) ergeben.

Traditionell entscheidet in Deutschland die Versicherungspflichtgrenze (auch Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt) darüber, wer als Angesteller die Möglichkeit bekommt, aus der gesetzlichen Krankenkasse heraus zu einer privaten Krankenversicherung zu wechseln. Natürlich gibt es auch den eher seltenen, umgekehrten Weg, d. h. wessen Einkommen unter diese Versicherungspflichtgrenze fällt, muss sich wieder einer gesetzlichen Krankenkasse anschließen. So hat es die Politik entschieden.

Im Unterschied dazu regelt die Beitragsbemessungsgrenze die Beitragshöhe zur gesetzlichen Krankenversicherung. Wer mit seinem Einkommen darüber liegt, bezahlt als Beitrag dennoch nur den prozentualen Wert, der sich genau aus dieser Beitragsbemessungsgrenze ergibt. 

Für 2014 gelten nun folgende Regelungen:

  • Die Versicherungspflichtgrenze liegt bei 53.550,00 Euro jährlich 
  • Die Beitragsbemessungsgrenze liegt bei 48.600,00 Euro jährlich
  • Der maximale Arbeitgeberzuschuss zur privaten Krankenversicherung liegt bei 295,65 Euro monatlich
  • Der maximale Arbeitgeberzuschuss zur Pflegeversicherung liegt bei 41,51 Euro monatlich

Für Arbeitnehmer, die am 31.12.2002 bereits privat krankenversichert waren, gilt die besondere Versicherungspflichtgrenze in Höhe von 48.600,00 Euro jährlich, d.h. es reicht ein niedrigeres Einkommen aus, um PKV-versichert bleiben zu können.

Übrigens gibt es auch eine Beitragsbemessungsgrenze zur Arbeitslosen- und zur Rentenversicherung. Dieser Wert ist jedoch nicht identisch mit dem zur Krankenversicherung (das wäre auch zu einfach): Er liegt für 2014 bei 71.400,00 Euro jährlich (in den neuen Bundesländern bei 60.000,00 Euro jährlich).

Weitere aktuelle Daten finden Sie hier.

Lohnt sich 2014 für jüngere Gutverdiener der Wechsel in die private Krankenversicherung?

Diese Frage möchten wir hier nicht pauschal beantworten. Laut Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung ergeben sich in der neuen Legislaturperiode keine gravierenden Änderungen (Systemwechsel) im Gesundheitswesen, so dass ein Wechsel Sinn machen kann.

Natürlich gibt es auch gute Gründe dafür, als gutverdienender Angestellter bei der gesetzlichen Krankenkasse zu bleiben. Letztlich kommt es immer auf den konkreten Einzelfall an. Sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gerne unverbindlich in allen Fragen rund um die Krankenversicherung.

Autor: Das H&P-Team Datum: 17. Dezember 2013

Kategorien: Krankenversicherung

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