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Grundfähigkeitsversicherung

Die Grundfähigkeitsversicherung ist eine Risikoversicherung. Sie soll den Verlust von bestimmten grundlegenden Fähigkeiten wie Sehen, Treppensteigen oder Auto fahren auffangen.

Grundfähigkeitsversicherung

Diese Versicherungsart hat ihren Ursprung im angel­sächsischen Versicherungs­markt und wird in Deutschland erst seit 2000 angeboten.

Insbesondere für Menschen, die sich aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen nur sehr schwer oder sehr teuer gegen Berufsunfähigkeit versichern können, kann sie als Alternative zur Berufs­unfähigkeits­versicherung angesehen werden.

Die Grund­fähigkeits­versicherung ermöglicht eine im Vergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung eingeschränkte, dafür aber kosten­günstige Absicherung der Arbeitskraft.

Was wird über die Grund­fähigkeits­versicherung abgesichert?

Ist ein Versicherter nicht mehr in der Lage, grundlegende Fähigkeiten auszuüben, erhält er die vereinbarte Rente.

Die Frage, ob die versicherte Person im Leistungsfall noch weiter­ arbeiten kann oder will, spielt keine Rolle. Solange die Beeinträchtigung besteht, wird die Rente gezahlt. 

Der Verlust der Grundfähigkeiten kann durch Unfall, Kräfteverfall oder Krankheit eingetreten sein.

Es gibt verschiedene Grundfähigkeiten, die in der Regel in zwei Kategorien eingeteilt sind:

  1. Die Kardinalfähigkeiten: Sehen, Sprechen, Gebrauch der Hände, Orientierung
  2. Übrige Fähigkeiten: Hören, Sitzen, Stehen, Gehen, Treppen steigen, Greifen, Knien, Bücken, Bewegung der Arme, Heben und Tragen, Auto fahren

Die Grundfähigkeitsversicherung greift, wenn der Versicherte für mindestens sechs oder zwölf Monate a) eine Kardinalsfähigkeit oder b) mindestens drei der übrigen Grundfähigkeiten verliert. Einige Versicherer haben über diese beiden Gruppen hinaus zusätzliche geistige Fähigkeiten definiert oder unterscheiden nicht nach diesen Gruppen.

Vorteile der Grundfähigkeitsversicherung

  • Die Leistungszahlung hängt nicht von der tatsächlichen Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit, sondern nur vom Verlust der Grundfähigkeit(en) ab.
  • Der Verlust von Grundfähigkeiten ist in der Regel leichter nachzuweisen, als eine Berufsunfähigkeit.
  • Die Grundfähigkeitsversicherung ist für viele geeignet, die sonst nur eine teure oder gar keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen. Z. B. weil sie Vorerkrankungen haben, einen risikoreichen Beruf ausüben oder riskante Freizeitbeschäftigungen verfolgen. Allerdings gibt es auch bei der Grundfähigkeitsversicherung Gesundheitsfragen, die vor Vertragsschluss wahrheitsgemäß zu beantworten sind.
  • Der Versicherte kann weiterhin arbeiten, wenn er möchte und wenn es ihm möglich ist. Die Höhe der Leistung aus der Grundfähigkeitsversicherung ändert sich dadurch nicht.

Doch es gibt auch Nachteile der Grundfähigkeitsversicherung

  • So sind die Hürden für die Versicherungsleistungen recht hoch. Der Betroffene muss die versicherten Fähigkeiten wirklich vollständig verloren haben oder sehr schwer beeinträchtigt sein.
  • Wer eine Fähigkeit verliert, die nicht im Katalog enthalten ist, erhält keine Rente. Dazu gehören beispielsweise viele psychische Erkrankungen (z.B. Burnout).
  • Die Absicherung durch eine Grundfähigkeitsversicherung erreicht aus unserer Sicht nicht das Niveau einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die mit einer Invaliditätsabsicherung (Unfallversicherung), einer Pflegeversicherung sowie ggf. mit einer Dread-Disease-Versicherung (Schwere-Krankheiten-Vorsorge) ergänzt werden sollte.

Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, der für Sie auch prüfen kann, ob für Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder andere Absicherungen möglich und eventuell sinnvoller sind.

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