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2. Mai 2016

Ökostrom statt problematischer Atomkraft: Wir sind dabei!

Bei Hengstenberg & Partner gibt es schon lange nur Ökostrom. Denn saubere Energie ist die beste Option für die Zukunft Deutschlands und wir leisten dazu gerne unseren Beitrag. Atomkraft halten wir für sehr problematisch, wie die jüngsten Diskussionen um die Kosten des Ausstiegs wieder einmal zeigen.

Unseren kleinen Planet Erde schützen

Nein, wir erhalten keine Provision, wenn Sie Ihren Stromanbieter wechseln und auch auf Ökostrom umsteigen (sofern Sie das nicht schon getan haben). Dennoch legen wir Ihnen dieses Thema nahe, weil wir es wichtig finden.

Bei Hengstenberg & Partner setzen wir voll und ganz auf Ökostrom von Greenpeace Energy, nicht zuletzt weil wir beide, Andrik Kurschewitz und Peter Przybilla, nicht nur die Atomkatastrophe von Fukushima vor Augen haben, sondern schon im Jahr 1986 den Reaktorunfall von Tschernobyl sehr bewusst mitverfolgt haben. Deutschland entging damals nur knapp und mit viel Glück einer stärkeren radioaktiven Verseuchung.

Ökostrom für eine sichere Zukunft

Leider hat Ökostrom in Deutschland immer noch einen erstaunlich schweren Stand. Die Lobby der Energiekonzerne ist sehr geschickt darin, die regenerativen Alternativen in ein schlechtes Licht zu rücken und ihren Strom aus Atomkraft bzw. Kohle als "sicher" darzustellen.

Ein Problem ist natürlich auch die Politik, weil innerhalb der großen Parteien die Meinungen deutlich auseinander gehen: So wollen in Nordrhein-Westfalen weder die SPD noch die CDU so recht auf den Zug der erneuerbaren Energien aufspringen, weil sie die Interessen eines großen Energiekonzerns berücksichtigen müssen. Das strahlt leider auch auf die bundespolitische Ebene in Berlin aus.

Die Folge ist ein ewiges Hin und Her. Tatsache ist doch, dass Ökostrom nicht teurer in der Herstellung ist, wenn man alle Kosten für die Umwelt und Zukunft richtig einpreist – auch wenn immer wieder versucht wird, es uns anders zu verkaufen. Zudem könnte unser Stromverbrauch komplett auf Basis von erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung gedeckt werden und auch bei Spitzenlasten gäbe es keinen Grund zur Sorge – man müsste nur gewillt sein, endlich maßgeblich in saubere Technologien zu investieren. Dann würden die Lichter in Deutschland auch ohne Atom- und Kohlestrom sicher nicht ausgehen!

Die unfassbar teure Atomkraft

Berechtigte Sorgen kann man sich jedoch in Bezug auf die Atomkraft machen. Denn auch ohne Havarien (hoffentlich drohen uns keine GAUs bei den belgischen AKWs Tihange und Doel) zeigen sich allmählich die wahren Kosten dieser strahlenden Energiequelle: So hat die von der Bundesregierung eingesetzte Atomkommission gerade vorgeschlagen, dass die vier großen Stromkonzerne zusammen 23,3 Mrd. Euro in einen staatlichen Fonds einbringen sollen, aus dem die langfristigen Kosten der Zwischenlagerung und Endlagerung von Atommüll finanziert werden sollen.

Dabei ist noch völlig ungewiss, ob diese Summe auch ausreichen wird. Würde den Energiekonzernen jedoch sämtliche Kosten überlassen, also für den Rückbau der Kernkraftwerke und die Endlagerung des Atommülls, wären sie damit wirtschaftlich überfordert und in ihrem Bestand gefährdet. Deshalb will der Staat einen Teil der Risiken und Kosten übernehmen: Reicht das Geld im Fonds nicht aus, wird er (will heißen: sollen natürlich wir Steuerzahler) einspringen.

Nur am Rande sei in diesem Zusammenhang erwähnt, dass es in Deutschland noch gar kein funktionsfähiges Endlager gibt und dass die Kosten eines solchen Lagers auch noch gar nicht vollständig berechnet werden können.

Ökostrom als politisches Signal

Deshalb halten wir den Umstieg auf regenerative und risikoarme Energiequellen nach wie vor für dringend geboten. Dafür leisten wir gerne unseren Beitrag, auch im privaten Umfeld: Die Familien Kurschewitz und Przybilla nutzen natürlich auch Ökostrom.

Versicherungsmakler Andrik Kurschewitz

Andrik Kurschewitz

Andrik Kurschewitz ist Geschäftsführer und Gesellschafter von Hengstenberg & Partner, dem unabhängigen Versicherungsmakler in München. Im H+P-Blog schreibt er überwiegend über Themen zur Personenversicherung und Altersvorsorge.

Profil von Andrik Kurschewitz

Autor: Andrik Kurschewitz Datum: 2. Mai 2016

Kategorien: Hengstenberg, In den Medien

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